Installation "In Two Minds"

Videoinstallation im Rahmen der Ausstellung "Paradies III" in Weingarten (2015)

Hier werden in Kürze Informationen ergänzt.

Die Installation besteht aus einer Anordnung von insgesamt sieben Luftballons, die durch Projektion mit Videomaterial bespielt werden: Sechs weiße sind an der schwarzen Rückwand angebracht und stellen immer wiederkehrend den Moment des Platzens dar. Der siebte, heliumgefüllte und transparente Ballon schwebt im Vordergrund und zeigt eine Hand, die eine Nadel ins Bild hält.

Die Arbeit befasst sich mit der Vergänglichkeit und der Gefährdung eines traumhaften Zustandes, denn allein durch die Angst und Ungewissheit kann ein Zustand oder Ergebnis stark beeinflusst und der Blick vom Inhalt abgelenkt werden. So gibt es ein Zitat von Christian Friedrich Hebbel (1813-1863): „Wer die Schlange sieht, der sieht das Paradies nicht mehr.“ Diese indirekten und meist auch unterbewussten Einflüsse werden in der Kombination der realen Luftballons und der durch die Oberfläche stark verzerrten Projektionen klar. Die Nadel auf dem durchsichtigen Luftballon kann nichts bewirken, also nicht zum Platzen des Ballons führen, da sie nicht real und greifbar ist, während hingegen die Luftballons im Hintergrund den Betrachter immer wieder mit dem Moment der Zerstörung und der Gefahr konfrontieren. Sie zeigen Formen und Gebilde aus Luftballons, die als Gedanken, als Phantasiegebilde und Träume aufgefasst werden können. Auch sie stehen im Konflikt zur anderen medialen Ebene, denn ihnen kann durch die reine Darstellung des Zerplatzens nichts passieren. Trotzdem könnte man sich vorstellen, dass der schwebende Ballon der Nächste sein könnte und ihm etwas „zustößt“. Die Symbolik eines schwebenden oder fliegenden Ballons steht nicht nur in diesem Zusammenhang dafür, die Hoffnung nicht zu verlieren und ein Werk zu vollenden. Gleichermaßen ist er ein Symbol der Freude und auch eine Warnung davor, den Boden der Realität unter den Füßen zu verlieren. Durch das durchsichtige Material wirkt er darüber hinaus äußerst filigran, fast schon wie eine Seifenblase, die ebenso sinnbildlich für Traumhaftes steht. Die Rückprojektion auf den einzelnen Luftballon führt zu einer starken, blickwinkelabhängigen Verzerrung und Intensität der Darstellung. Hier kann man Parallelen zu unterschiedlichen Standpunkten erkennen, die jedem eine andere und individuelle Sichtweise auf die Situation geben. Durch den Titel „In two minds“ werden diese Punkte aufgegriffen: Übersetzt bedeutet es „Zwiespalt“, aber in der wortwörtlichen Übersetzung kann man es auch als „In zwei Gedankenwelten“ auffassen. So befasst sich die Arbeit sowohl mit der Gegensätzlichkeit von Medialem und Realem, Freude und Zerstörung, Traum und Wirklichkeit und schließlich von eigener und fremder Sichtweise.

Die Installation besteht aus einer Anordnung von insgesamt sieben Luftballons, die durch Projektion mit Videomaterial bespielt werden: Sechs weiße sind an der schwarzen Rückwand angebracht und stellen immer wiederkehrend den Moment des Platzens dar. Der siebte, heliumgefüllte und transparente Ballon schwebt im Vordergrund und zeigt eine Hand, die eine Nadel ins Bild hält.

Die Arbeit befasst sich mit der Vergänglichkeit und der Gefährdung eines traumhaften Zustandes, denn allein durch die Angst und Ungewissheit kann ein Zustand oder Ergebnis stark beeinflusst und der Blick vom Inhalt abgelenkt werden. So gibt es ein Zitat von Christian Friedrich Hebbel (1813-1863): „Wer die Schlange sieht, der sieht das Paradies nicht mehr.“ Diese indirekten und meist auch unterbewussten Einflüsse werden in der Kombination der realen Luftballons und der durch die Oberfläche stark verzerrten Projektionen klar. Die Nadel auf dem durchsichtigen Luftballon kann nichts bewirken, also nicht zum Platzen des Ballons führen, da sie nicht real und greifbar ist, während hingegen die Luftballons im Hintergrund den Betrachter immer wieder mit dem Moment der Zerstörung und der Gefahr konfrontieren. Sie zeigen Formen und Gebilde aus Luftballons, die als Gedanken, als Phantasiegebilde und Träume aufgefasst werden können. Auch sie stehen im Konflikt zur anderen medialen Ebene, denn ihnen kann durch die reine Darstellung des Zerplatzens nichts passieren. Trotzdem könnte man sich vorstellen, dass der schwebende Ballon der Nächste sein könnte und ihm etwas „zustößt“. Die Symbolik eines schwebenden oder fliegenden Ballons steht nicht nur in diesem Zusammenhang dafür, die Hoffnung nicht zu verlieren und ein Werk zu vollenden. Gleichermaßen ist er ein Symbol der Freude und auch eine Warnung davor, den Boden der Realität unter den Füßen zu verlieren. Durch das durchsichtige Material wirkt er darüber hinaus äußerst filigran, fast schon wie eine Seifenblase, die ebenso sinnbildlich für Traumhaftes steht. Die Rückprojektion auf den einzelnen Luftballon führt zu einer starken, blickwinkelabhängigen Verzerrung und Intensität der Darstellung. Hier kann man Parallelen zu unterschiedlichen Standpunkten erkennen, die jedem eine andere und individuelle Sichtweise auf die Situation geben. Durch den Titel „In two minds“ werden diese Punkte aufgegriffen: Übersetzt bedeutet es „Zwiespalt“, aber in der wortwörtlichen Übersetzung kann man es auch als „In zwei Gedankenwelten“ auffassen. So befasst sich die Arbeit sowohl mit der Gegensätzlichkeit von Medialem und Realem, Freude und Zerstörung, Traum und Wirklichkeit und schließlich von eigener und fremder Sichtweise.

Die Installation besteht aus einer Anordnung von insgesamt sieben Luftballons, die durch Projektion mit Videomaterial bespielt werden: Sechs weiße sind an der schwarzen Rückwand angebracht und stellen immer wiederkehrend den Moment des Platzens dar. Der siebte, heliumgefüllte und transparente Ballon schwebt im Vordergrund und zeigt eine Hand, die eine Nadel ins Bild hält.

Die Arbeit befasst sich mit der Vergänglichkeit und der Gefährdung eines traumhaften Zustandes, denn allein durch die Angst und Ungewissheit kann ein Zustand oder Ergebnis stark beeinflusst und der Blick vom Inhalt abgelenkt werden. So gibt es ein Zitat von Christian Friedrich Hebbel (1813-1863): „Wer die Schlange sieht, der sieht das Paradies nicht mehr.“ Diese indirekten und meist auch unterbewussten Einflüsse werden in der Kombination der realen Luftballons und der durch die Oberfläche stark verzerrten Projektionen klar. Die Nadel auf dem durchsichtigen Luftballon kann nichts bewirken, also nicht zum Platzen des Ballons führen, da sie nicht real und greifbar ist, während hingegen die Luftballons im Hintergrund den Betrachter immer wieder mit dem Moment der Zerstörung und der Gefahr konfrontieren. Sie zeigen Formen und Gebilde aus Luftballons, die als Gedanken, als Phantasiegebilde und Träume aufgefasst werden können. Auch sie stehen im Konflikt zur anderen medialen Ebene, denn ihnen kann durch die reine Darstellung des Zerplatzens nichts passieren. Trotzdem könnte man sich vorstellen, dass der schwebende Ballon der Nächste sein könnte und ihm etwas „zustößt“. Die Symbolik eines schwebenden oder fliegenden Ballons steht nicht nur in diesem Zusammenhang dafür, die Hoffnung nicht zu verlieren und ein Werk zu vollenden. Gleichermaßen ist er ein Symbol der Freude und auch eine Warnung davor, den Boden der Realität unter den Füßen zu verlieren. Durch das durchsichtige Material wirkt er darüber hinaus äußerst filigran, fast schon wie eine Seifenblase, die ebenso sinnbildlich für Traumhaftes steht. Die Rückprojektion auf den einzelnen Luftballon führt zu einer starken, blickwinkelabhängigen Verzerrung und Intensität der Darstellung. Hier kann man Parallelen zu unterschiedlichen Standpunkten erkennen, die jedem eine andere und individuelle Sichtweise auf die Situation geben. Durch den Titel „In two minds“ werden diese Punkte aufgegriffen: Übersetzt bedeutet es „Zwiespalt“, aber in der wortwörtlichen Übersetzung kann man es auch als „In zwei Gedankenwelten“ auffassen. So befasst sich die Arbeit sowohl mit der Gegensätzlichkeit von Medialem und Realem, Freude und Zerstörung, Traum und Wirklichkeit und schließlich von eigener und fremder Sichtweise.

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